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60zig, 27zig oder 10 Prozent?

  • Autorenbild: Andreas Link
    Andreas Link
  • 2. Feb. 2021
  • 1 Min. Lesezeit

Was hat das «Corona-Jahr» 2020 eigentlich mit den gemeinnützigen Stiftungen gemacht, von denen bekanntermassen immer mehr eifrig fundraisen? Kam der befürchtete Spendeneinbruch auf Grund des Lockdowns im Frühjahr?


Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat unlängst die Ergebnisse des Stiftungspanels veröffentlicht. Diese im Oktober 2020 durchgeführte Umfrage unter deutschen Stiftungen, fokussierte besonders auf die Pandemie und deren Folgen für spendensammelnde Stiftungen. Erstaunlich war, dass 60 Prozent der Stiftungen angaben, dass sie keinerlei Veränderungen im Vorjahresvergleich erlebte hatten, also weder mehr noch weniger an Spendeneinnahmen verbuchen konnten.

27 Prozent dagegen mussten Einbussen im Spendenertrag hinnehmen. Gerade für Stiftungen, die Spenden sammeln und zugleich selbst operativ tätig sind, ein sehr schmerzhafter Einschnitt.

Zu den Gewinnerinnen in der Stiftungslandschaft gehören immerhin noch zehn Prozent der spendensammelnden Stiftungen. Diese konnten im Pandemie-Jahr sogar Zuwächse bei den Spenden verzeichnen! Meine These, wie und warum einige Stiftungen Zuwächse hatten? Der individuelle Stiftungszweck spielt dabei natürlich eine Rolle, die Leistungsfähigkeit der Organisation, aber auch Faktoren wie Agilität und Fundraisingkonzeption, sowie das dazu passende Kommunikationskonzept spielen eine zentrale Rolle. Bei allen Stiftungen, welche ich 2020 in der Krise begleiten durfte waren dies zentrale Faktoren der Beratung die dabei geholfen haben, dass diese Stiftungen sich zu den Gewinnerinnen zählen konnten.


Den Hintergrund- und Quellentext vom Bundesverband Deutscher Stiftungen finden Sie hier:


Foto: unsplash.com / Stefan Henning

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